Dankbarkeit

Nastja, 20 Jahre
seit 2018 bei der LeBe Mechau
Azubi, Heilerziehungspflege

Berührungsängste mit Menschen mit Behinderungen kenne ich nicht, weil ich in meiner Verwandtschaft schon früh lernen durfte, ganz normal mit ihnen umzugehen. 

Nach einem FSJ in einer Tagesförderstätte in DAN stand mein Berufswunsch fest: Ich wollte Heilerziehungspflegerin werden! 

Ein berufsvorbereitendes Schuljahr der Hauswirtschaft und Pflege mit dem Schwerpunkt ‚Persönliche Assistenz’ verstärkte meinen Entschluss nur noch mehr. Dazu haben meine positiven Erfahrungen im Praktikum bei der LeBe Mechau in der Domänenstaße in Wustrow viel beigetragen. 

Ich bin von Natur aus ein fröhlicher, offener Mensch. Die Bewohner lassen sich gerne von meiner Lebensfreude anstecken, und es ist sicher auch ganz hilfreich, dass ich ziemlich viel Geduld habe. Außerdem steht mir unser tolles Team immer mit Rat und Tat zu Seite. 

Jeden Freitag fahre ich in Begleitung einer Fachkraft mit den Bewohnern zum Schwimmen nach Salzwedel Gartow. Dabei ist mir wichtig, dass die Klienten Spaß haben, aber natürlich schauen wir, spielerisch verpackt, auch darauf, dass sie etwas für ihre Gesundheit tun.

Nach meiner Ausbildung möchte ich gerne für ein Auslandsjahr nach Spanien gehen und bei einer Familie mit einem behinderten Kind leben. Wenn alles gut läuft, wäre es klasse, diese Erfahrungen danach wieder in die Arbeit bei der LeBe einbringen zu dürfen.

„Die Dankbarkeit der Bewohner ist der Wahnsinn.
Da kann man sich mal eine Scheibe von abschneiden.“