Klennolympics

47 Bewohner der LeBe Mechau aus dem Wohnheim und der Tagesförderstätte Klennow bewältigten mit viel Spaß und Freude bei strahlendem Sonnenschein einen Parcour der Extraklasse unter dem Titel “Klennolympics”.

An neun Stationen mußten die Menschen mit Handicap kurz vor den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro ihre persönlichen Fähigkeiten schulen und auf den Prüfstand stellen, Herausforderungen meistern und sich im Wettbewerb beweisen. Dabei galt alles vor allem einem Ziel: Spaß haben und Gemeinschaft leben.

Geplant und organisiert wurde diese Veranstaltung als Gemeinschaftsprojekt der Heilerziehungspflegeschüler der Uelzener Georgsanstalt an der BBS II und der LeBe Mechau, die im Wendland und in der Altmark diverse Einrichtungen für Menschen mit Handicap betreibt.

Julia Lehmann, Lehrerin der Heilerziehungspfleger in Ausbildung, meint zu dieser Veranstaltung: “Unsere Schüler lernen durch solche Veranstaltungen die Theorie-Praxis-Verknüpfung von bisher eher trockenen erlernten Lernstoffes. Die Lernprozesse der Schüler werden so unterstützt”.

Begleitet wurde diese Veranstaltung durch viel Musik und Tanz. So wurde zum Beispiel an der Station “Stopp den Tanzbär” zu sambaähnlichen Melodien der Tanz auf dem Vulkan mit einem Luftballon versucht. Dies machte allen Teilnehmern sichtbar Freude und sorgte für Spaß und Gelächter.

Zum Abschluß stellte die Heimleiterin der Einrichtung, Tanja Göwe, wehmütig fest: “Herzlichen Dank an alle Schüler, die dieses Fest erst möglich gemacht haben. Das war ein gelungenes Fest, über das unsere Bewohner noch lange reden werden. Es ist jetzt nur traurig, daß es schon vorbei ist.”